NÖ Landeskindergarten Wultendorf

Kindergarten / Hort

Von der Volksschule zum Kindergarten

Es war einst die Volksschule der kleinen Gemeinde, aber heute wird das Haus durch einen hellen Stimmenchor belebt, denn jetzt befindet sich darin eine Gruppe des NÖ Landeskindergartens. Bis zu 20 Kinder im Altern von 3 bis 6 Jahren sowie einer Kleinkind-Gruppe im Alter von 2 bis 3 Jahren werden dort von der Kindergartenleitung Claudia Graf, den Kleinkind-Pädagoginnen Katharina Wild und Frau Schild, den Kinderbetreuerinnen Romana Muck, Pamela Laa, Sophie Seiler und Nadine Meixner in ihrer Entwicklung begleitet, unterstützt und gefördert. Regelmäßig wird der Kindergarten von der Sonderkindergartenpädagogin Antonia Hruschka betreut.

Ein Haus mit Charme

Immer wieder ist von den Eltern zu hören: „Als ich dieses Haus von außen sah, hätte ich nicht geglaubt, was alles darin steckt.“ Von außen sieht das ältere Gebäude eher unscheinbar aus, aber es bietet den Kindern viele Möglichkeiten. Auf 20 Kinder warten ein heller Gruppenraum, ein kleiner aber feiner Bewegungsraum, ein eigener Speiseraum, ein großes Bällehaus und eine nette Puppenküche, die je nach Interesse der Kinder gestaltet wird.

Worauf wir im Kindergarten Wert legen

Unser Kindergartenpersonal arbeitet nach dem NÖ Bildungsplan und achtet sehr darauf, auch auf das Interesse der Kinder durch verschiedene Angebote einzugehen.

„Eines kalten Wintertages gingen wir draußen im Schnee spazieren und ein Kind sagte zu uns: „Heute ist es bei uns so kalt wie am Südpol.“ Daraufhin lernten wir viel über den Südpol und beendeten das Thema mit einem Pinguinfest. Ähnlich war es zum Beispiel auch bei unserem Dschungel- und Westernfest. Es ist uns wichtig, dass alle Themenbereiche, die wir im Kindergarten mit den Kindern bearbeiten aus der Interessenswelt der Kinder kommen. So wird eine höhere Lernfähigkeit gewährt.“ erklärt Leiterin Windpassinger.

Jedes Kind ist einzigartig und wird daher auch individuell gefördert. Die Einzelförderung zeigt sich in der Portfoliomappe. In dieser Mappe werden wichtige Ereignisse, Fortschritte in der Entwicklung, Aussagen des Kindes oder schöne Werke festgehalten. Die  Kinder betrachten es wirklich als ihr Eigentum und sind stolz zu sehen, was sie bereits alles können. Sie lieben es, ihren Eltern IHRE EIGENE Mappe zu zeigen.

Ein großer Schwerpunkt in der Arbeit ist der Außenbereich. So wird versucht,  bei jeder Jahreszeit ins Freie zu gehen. Die Kinder sind mit Gummistiefel und Regengewand ausgestattet und daher können sie auch bei Regenwetter draußen herum plantschen. Endlich ist das möglich, was mit normalen Straßenschuhen nicht möglich ist: in Wasserlacken springen.

Unser Kindergarten im Jahreskreis

Da auch viel Wert auf Tradition und Brauchtum gelegt wird, lernen die Kinder die religiösen Feste wie Erntedank-, Martins-, Weihnachts- und Osterfest durch den Besuch des Ortspfarrers Philipp Seher oder durch den Besuch der Kinder in der Kirche kennen. Neben den Festen im Jahreskreis, möchte der Kindergarten den Kindern noch weitere unvergessliche Tage bieten. Im Bewusstsein, dass der Kindergarten eine familienergänzende Institution ist, werden  auch immer wieder die Eltern in den Kindergarten eingeladen. Beim Muttertags- oder Adventfrühstück genießen es die Kinder sehr, ihre Mütter oder Familien mit verschiedenen selbstgemachten Köstlichkeiten zu verwöhnen. Aber auch die Väter genießen es, bei einer Vatertagsolympiade am Sportplatz einen Tag mit ihren Kindern zu verbringen.

Da sich der Kindergarten in einer kleinen Ortschaft befindet, sind die  Möglichkeiten etwas eingeschränkt, trotzdem sind wir an diversen Projekten interessiert. So wird ein kleiner Bauernhof in der Nähe besucht, ein Waldpädagogen nach Wultendorf eingeladen oder zu einem Mitmachtheater gefahren. Die freiwillige Feuerwehr kommt ebenfalls in den Kindergarten und zeigt ihre Geräte. Ebenso wird am Projekt „ROKO – das neue Jugendrotkreuz-Programm für den Kindergarten“ teilgenommen. Am „English-Day“ - einmal in der Woche - haben die Kinder die Möglichkeit sich in die englische Sprache auf spielerische Art und Weise einzuhören.

Ein kleines Geheimnis zum Schluss

„Haben Sie beim Vorbeifahren unsere Eltern vielleicht schon einmal beim Morgensport beobachtet? Wenn der Trennungsschmerz sehr groß ist, winken die Kinder noch gerne ihren Eltern beim Fenster. Manche Eltern turnen den Kindern einen „Hampelmann“ oder „Pinguin“ vor. Sie können sich wohl den Spaß der Kinder beim Zusehen vorstellen und alle Tränen sind verschwunden.“   erzählt Ricarda Windpassinger (ehem. Kindergarten-Leiterin)

Kontakt

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten am Nachmittag werden an dem Bedarf der Eltern angepasst

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