Kulakomben im August 2025: Chris Molisch singt Danzer

Sänger und Gitarrist Chris Molisch liebt Danzer. Trotzdem gibt er zu, so viele Hits hatte der Schurl gar nicht, um einen ganzen Konzertabend zu füllen. Das heißt, man muss sich neben „Jö schau“, „Hupf in Gatsch“, den „Weißen Pferden“ oder dem „Frauenmörder Wurm“ in sein Repertoire vertiefen.

Darum überraschte Chris Molisch mit seiner Band: Steve Criss (Gitrarre, Okulele und Mundharmonika), Schlagzeuger Lenny Dickson - der übrigens Jahrelang in Danzers Band gespielt hatte – und Bassist Franz Lirsch beim Augustkonzert der Staatzer Kultakomben neben den Ohrwürmern mit vielen wenig bekannten Liedern und stellt so die thematische Bandbreite des Georg Danzers vor.

Mal gings ganz tief ins Sexuelle „Die Ballade vom Tschurifetzn“, ... mal war melancholisch: „Große Dinge“,  mal fröhlich verrückt „de Leit san olle deppat, außer mia“, mal tief berührt: „Ich liebte es“.

Das zahlreiche Publikum – der Schlosskeller war wieder einmal ausverkauft – genoss jedes Stück und sang bei bekannten Texten lauthals mit.

Für den begeisterten Applaus waren neben den genialen Songs von Georg Danzer auch die ausgezeichnete Präsentation durch Chris Molisch uns seinem Team verantwortlich, die immer wieder mit instrumentalen Soloeinlagen Virtuosität bewiesen.

 

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