Kultakomben im Juni: Mood Company

Für Junge und jung Gebliebene biete das Kulturzentrum Staatz herzlich gerne eine Bühne, betont Obmann Leopolt Muck stets, wenn er das Prinzip der Kultakomben im Staatzer Schlosskeller erklärt. In die 2. Kategorie fällt die Band, die jüngst vor dem Schlosskeller aufspielte: Die „Mood Company“ ist im Weinviertel schon lange ein Begriff und Fans, die mit ihr alt geworden waren, kamen voller Vorfreude zum Kultakomben-Dienstag.

Vor 42 Jahren sei sie als klassische Tanzband gegründet worden, erklärte Hans Schreiber, Saxophonist und Mitglied seit der ersten Stunde.

Doch nach 10 Jahren hätten sie beschlossen, am Wochenende auch mal zu Hause sein zu wollen und daher zum Jazz zu wechseln. Eine Musikform mit der damals das Weinviertel und sogar die Musiker selbst wenig anfangen konnten.  Doch sie hätten sich der Herausforderung gestellt und einige Zuhörer hätte von Beginn an durchgehalten, witzelte Schreiber.

 

Mittlerweile können sich die Vollblut-Musikanten den Jazz anziehen, wie ein altes Hemd und treten bis heute – zwar selten aber regelmäßig - auf. Daher sei Kontinuität gewährleistet – auch wenn einige der Musiker inzwischen ausgetauscht worden waren.

So unterhielten die sieben Musiker die Zuhörer mit alten Hits und klassischen Jazz Standards: „All of me“, A night in Tunisia“, Route 66“ und begeisterten wie eh und je.

 

Am Gruppen-Foto: 

Die Mood Company vor dem Staatzer Schlosskeller: Bassist Gottfried Steingassner Sänger Harald Willibacher, Pianist Georg Göstl, Saxophonist und Band-Leader Johann Schreiber, Posaunist Wolfgang Strasser, Drummer Horst Korschan und Gitarrist Roland Stonek

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